Sep 17

Dieser Beitrag handelt nicht von Ornithologie, nur dass wir das geklärt haben. Wenn du also von Google aus hier her gelangt bist um etwas über Vögel zu erfahren, dann solltest du in gar keinen Fall weiterlesen, denn laute Musik verschreckt Singvögel.

Jedenfalls alle bis auf diesen:

Songbird.

Ein Open-Source Musikplayer im iTunes-Format.

dieser Singvogel ist genau genommen gar kein Singvogel, sonder ein All-In-One Musikplayer, Manager für deine Musiksammlung, Last.fm Client, Web-Browser, …

Stopp. Web-Browser?

Richtig. Songbird ist ein Musikplayer basierend auf dem Mozilla Quellcode, man findet sogar einige Addons die man von Firefox kennt für Songbird – erstaunlich, nicht war?. Kaum zu glauben, das funktioniert sogar richtig gut. Unabhängig davon wie viele User nun wirklich mit dem Teil im Internet unterwegs sind, als Player sieht Songbird nicht nur gut aus, sondern macht sich auch so.

Ein kleiner Blick auf den Singvogel gefällig?

Du kennst Songbird schon? Dann weißt du sicherlich, dass dieser gewöhnlich in einem anderen Gewand daher kommt. Doch Songbird ist skinable, die unterschiedlichen Designs werden Feathers genannt und sind sowohl auf der offiziellen Seite zu finden, als auch bei deviantart und diversen anderen Quellen.

Auf dem Bild sind außer diesem hübschen Thema noch ein paar Addons zu sehen, zum Beispiel: LyricMaster, welches uns immer brav mit den Lyrics zu unserer Musik versorgt, schnell und problemlos. Ebenso zu sehen ist MediaFlow, welches die Cover unserer Songs in einer Art und Weise darstellt, wie wir es von iTunes kennen.

Songbird ist plattform-unabhängig und somit für Windows, Linux und Mac OS X erhältlich.

Ich beobachte die Entwicklung von Songbird schon seit der ersten öffentlichen Beta und muss sagen: Hut ab! Die aktuelle Version ist umfangreich, stabil, integriert sich nahtlos in den bestehenden Desktop und frisst nur noch halb so viel Systemresourcen wie früher. Dennoch ist Songbird nicht für ältere Systeme zu empfehlen. Das Scannen einer umfangreichen Musiksammlung kann dann schon eine Weile dauern…

Songbird versteht sich wunderbar mit meinem iPod, selbst die Wiederherstellung eines iPods hat der Player im Griff. Somit ist Songbird zur Zeit die iTunes Alternative schlecht hin. Wer nicht zur eingefleischten Foobar 2000 Fraktion gehört, sollte sich Songbird ruhig mal ansehen.

Update 18/09

Hier nochmal die Details zu den Addons & Themes welche auf dem Screenshot zusehen sind.

Federkleid: Focus, Coverflow Effect: MediaFlow, Lyrics in der Seitenleiste:LyricMaster sowie weiter welche auf dem Screenshot nicht zu sehen sind: Grid ViewAlbum View und Album List.

Fröhliches Musikhören wünscht euch

MJ

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Sep 16

Okay, wenn ich ehrlich sein soll: ich hatte einfach bis jetzt nicht die Muse um etwas in dieses Blog zu schreiben. Mein Umzug nach Heidelberg ist vollbracht (Ja, ich bin gut angekommen und habe mich eingelebt.), das Studium hat begonnen (es ist immer noch nicht sicher, ob ich von der Fachschule auf die FachHochschule wechseln darf, …) und ich habe hier mehr als ausgiebig von den hiesigen Studentenpreisen profitiert (Ein Bier für ein Euro? Welcher Student sagt da auch nein?).

Tja, irgendwie bin ich zur Zeit etwa unterfordert und leide im Unterricht zusätzlich, was die Sache etwas erschwert, an chronischer Unlust. Die Qualität der Lehrkräfte sowie deren nur teilweise vorhandener Lehrplan sorgen da keinesfalls für eine Verbesserung. Bleibt die Frage: Was tun mit all der Zeit im Unterricht?

Naja, ich hätte ja bloggen können, doch irgendwie war mir nicht danach. Stattdessen hab ich mir als erstes meinen Arbeitsplatz im Unterrichtsraum gesichert. Wer gibt sich schon mit einem PC zufrieden? Zwei PC-Arbeitsplätze waren schneller mein als der Dozent fragen konnte an welchen Platz ich jetzt eigentlich sitze. Dazu noch meinen Laptop (mein kleiner roter Dell Hackintosh, ihr erinnert euch?) und schon ging’s mir wieder gut.

Etwas verärgert war ich dann allerdings als ich feststellen musste wie gut es der Admin der Schule mit uns gemeint hatte. Denn Downspeed auf unter 20 KB/s zu setzen geht doch schon fast unter die Gürtellinie, meint ihr nicht auch? Die Blacklist des Proxyservers hat mich da schon etwas weniger interessiert, schließlich gibt es ja Webproxys und HTTP-Tunnel. Nur erzählt das dem lieben Admin bitte nicht :)

Irgendwie entwickelt man sich während so einem Unterricht zum Vollblut-IT-Crack, wenn man das nicht schon war und aus eben diesem Grund überhaupt ein (Wirtschafts-) Informatik-Studium in Betracht gezogen hat. Wenn der PC an einem solchen Arbeitsplatz nicht den gesamten Vormittag langsam vor sich hin köchelt während der Prozessor eine Sprachstörung entwickelt, dann macht mal als Student im Seminar etwas falsch.

Meine Fachkenntnis im Bereich der sinnigen und unsinnigen Portable Apps ist jedenfalls auf dem aktuellen Stand. Ich bin jedenfalls mehr als gespannt, ob und wann wir mit den Kommilitonen einen FreeCiv Langzeittest im lokalen Netz starten. Während der Dozent verzweifelt versucht mit Windows XP und Windows Server 2008 unter VMware Server klar zu kommen.

Soweit zum aktuellen Stand meiner Studientätigkeit. In Kürze stelle ich euch an dieser Stelle ein paar der zumindest ein klein wenig sinnvollen Applikationen vor, die ich während dem Unterricht in Ruhe testen konnte.

Studentengrüße aus Heidelberg,

MJ

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Jun 17

Sachen gibt’s, die trinkt wirklich niemand. So wie die Bockwurst.

(Gefunden im Kaufland im Bodensee-Center in Friedrichshafen.)

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Jun 17

So, geschafft. Erst mal einen neuen Header für das Blog fertigestellt. Jetzt kann ich mich wieder meinen Entwürfen widmen, die darauf warten als erwachsene Artikel veröffentlich zu werden.

An erster Stelle steht ein Tutorial zum Thema Hackintosh (speziell für das Dell XPS M1330 Notebook) welches hier in Kürze zu lesen sein wird.

Diesem werd ich mich nun in aller Ruhe widmen.

LG
MJ

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Jun 09

NEIL GAIMAN + AMANDA PALMER

Ohne Worte :)

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Jun 02

Ich geb’s ja zu, schon der erste Film, “twilight”, hat mir schon wesentlich besser gefallen als die Romanvorlage.

Die ersten drei Bücher der Saga sind nun wirklich keine Erwähnung wert. Mittelmässiger Duchschnitt bestenfalls. Die Filme erscheinen da wesentlich unterhaltsamer. “twillight” ist hervorragendes Popcornkino.

Hollywood arbeitet fleissig an “New Moon”.

Das neueste Buch der Serie, “Biss zum Ende der Nacht” von Stephenie Meyer ist allerdings richtig gut, deswegen sollte man es sich gut überlegen, ob man sich nicht doch durch die drei vorherigen Bücher quälen möchte. Ich hatte schon die Vermutung, dass die Autorin einen Ghostwriter für die restliche Saga verpflichtet hat. Nichts für ungut, liebe Fans.

LG
MJ

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May 27

es ist schon erstaunlich wie die Dummheit unter meinen Mitmenschen grassiert. Mich erstaunt nicht nur das Ausmaß, sondern auch die Verbreitung eben jener.

Inzwischen dürfte es nahezu jedem vernunftbegabten Deutschen klar sein, dass das Kunstwort “Handy” irgendeinem deutschsprachigen Marketing Unternehmen entsprungen und nicht das englische Wort für mobiles Telefon ist.

Schlimm genug, dass dieses Wort seinen Weg in den deutschen Sprachgebrauch gefunden hat, doch damit scheint der absolut sinnfreie Gebrauch von Anglizismen noch kein Ende gefunden zu haben.

Nun hat mich der Horror (stimmt, das ist ein englisches Wort) bei einer meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen erreicht: Dem Kaffeetrinken. Halt, das ist nur fast richtig. Ich meine natürlich “mobiles” Kaffeetrinken.

Es macht einfach Spass bei schönem Wetter einen Kaffe zum Mitnehmen, besser noch einen Latte macchiato, gemütlich am See zu trinken (in diesem Falle ist der Bodensee gemeint, es hat Vorteile da zu wohnen wo andere Urlaub machen). Doch: Oh, Schreck! Was zum Henker ist ein “Coffee to go ?”

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen den Gebrauch von englischen Wörtern, auch nicht als sinnvolle Ergänzung der deutschen Sprache. Wenn auch der Einzug jener in den Sprachgebrauch manchmal etwas verwirrend ist (vgl..: “gedownloaded”, “gechattet” oder “gemailt”). Wie wird in Englisch noch einmal das “past tense” gebildet? Richtig.

Was hat es nun aber mit diesem kryptischen “to go” auf sich, das machmal klein, manchmal groß geschrieben wird? Versuchen wir der Sache einmal auf den Grund zu gehen.

Die Bedeutung von “to”, sprich “zu” im Deutschen ist offensichtlich und es liegt hierbei auf der Hand, dass hiermit wohl auf eine möglich Handlung in Bezug auf Kaffee hingewiesen werden soll. Ein “Kaffee zu/zum …”. Soweit klar.

Das Wort “go” steht in der englischen Sprache üblicher Weise für das Verb “gehen”, wie Verben in Englisch gebildet werden wissen wir noch aus der Schule. Ergo: “gehen” = “to go”. Ein Kaffee zum gehen? Was wenn ich mit dem Auto unterwegs bin? Moment, “Go!” kann aber auch in der Befehlsform für “Geh weg!” benutzt werden, was in “Coffee to Go” etwas verwirrend ist, oder täusche ich mich da? Möchte uns der Verkäufer mitteilen, dass wir mit dem Kaffee weggehen (abhauen) sollen?

Togo ist selbstredend ein Staat in Afrika. Ist damit gemeint, dass der Kaffee von dort kommt? Jedenfalls klingt das so, wenn ich “Coffee togo” bei der Bestellung sage. Über die phonetische Bedeutung hat sich da scheinbar keiner Gedanken gemacht, schließlich kann man ja von einem ganz normalen Durchschnittsbürger keine korrekte Aussprache der englischen Sprache erwarten.

Richtig schlimm wird es wenn im Aushang der Backerei, des Geschäfts oder der Kaffeebar oder gar auf der Getränkekarte “Latte to go” steht. Bekomme ich dann noch Kaffee in meiner heißen (vielleicht sogar kalten) Milch? Oder wird hiermit darauf hingewiesen, dass die Milch von freilaufenden Milchkühen stammt? So langsam wird es wirklich kompliziert. Ich wollte doch nur einen “Latte macchiato” zum Mitnehmen. “Einen”, der ist in der italienischen Sprache männlich. Laut Duden darf ich “der Latte macchiato” als auch “die Latte macchiato” sagen.

Alles wäre doch so einfach wenn die Leute in der Gastronomie, oder dem Marketing, bei der Sprache bleiben würden, welche sie auch beherrschen, allerdings schleicht sich bei mir langsam der Verdacht ein dass es schon an der Beherrschung der Muttersprache zu scheitern droht.

Ich bin ja wahrlich kein Sprachgenie, Fehler schleichen sich bei mir trotz Rechtschreibkorrektur laufend ein, aber hier noch einmal zur Erklärung für Dummies:

Latte” ist italienisch und bedeutet “MIlch”. Wer also “eine Latte” bestellt, sollte eben jene welche vor den Kopf geschlagen bekommen. Das erhöht das Denkvermögen sagt man.

Ansonsten ist es im englischsprachigen Raum ratsam sich das Wort “takeaway” zu merken, sehr praktisch wenn man den “drive through” eines Restaurants aufsucht – und bitte kein “drive in”. Ausser Sie sind gut versichert.

LG
MJ

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May 25

Es ist klein, es ist rot, es ist sexy. Mein neues Notebook.

Für mein Studium der Wirtschaftsinformatik in Heidelberg war es zwingend erforderlich auf neue, und was am wichtigsten ist: portable, Hardware um zu steigen.

Mal ehrlich, warum sind diese ganzen Studiengänge so restriktive in Sachen Entwicklungs-Umgebungen? Dass neben Java noch VisualBasic auf dem Plan steht freut mich ja, C# wäre ja auch nicht schlecht, aber ausgerechnet mit VisualStudio 2005? Also erstmal das VS2005 zusammen mit den VS2008 Express-Editionen auf die Windows-Partition gebügelt, alle Tools dazu die man unter Windows so braucht und gut. Doch Windows ist nicht alles, oder? Continue reading »

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May 08

dann ist was im Busch, oder?

Für alle Bones-Fans unter euch hier ein kleiner Appetitanreger:

Bones trifft auf Family Guy.

Ganz genau, sie haben richtig gelesen. Das Crossover leitet das Finale der 4. Staffel ein und war diese Woche im US TV zu sehen.

Kann das gut gehen? Immerhin ist Family Guy eine Zeichentrick-Serie! Lasst euch überraschen, mehr will ich an dieser Stelle wirklich nicht verraten.

lol

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May 07
Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety deserve neither liberty nor safety.
Benjamin Franklin, Historical Review of Pennsylvania, 1759

Es geht ein Aufschrei durch die Online-Communities. Wie nie zuvor haben sich die Bürger zusammengerafft um gemeinsam und solidarisch Familienministerin Ursula von der Leyen im Internet in Form einer Online-Petition den Kampf an zu sagen.

In weniger als 3 Tagen haben mehr als 40.000 Bundesbürger die Petition gegen Internetsperren unterzeichnet.

An dieser Stelle ein kleiner Überblick über die Ereignisse der letzten Tage.

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